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Luxemburg führt als erstes Land der Welt komplett kostenlosen Nahverkehr ein

Ab 2020 will Nachbarland Luxemburg als erster Staat weltweit den kostenlosen öffentlichen Personennahverkehr, kurz ÖPNV, einführen. Schon jetzt ist Bus, Bahn und Tram fahren in Luxemburg vergleichsweise günstig. Doch die Regierung will mehr und setzte dies auch im Parlament durch.

Im Dezember 2018 gab Premierminister Xavier Bettel in einer Regierungserklärung vor dem Parlament bekannt:

„Luxemburg wird das erste Land der Welt sein, in dem man den öffentlichen Nahverkehr spontan oder geplant nutzen und überall ein- und aussteigen kann, ohne sich Gedanken darüber zu machen, welche Fahrkarte man am besten kauft. Das steht uns einfach gut zu Gesicht und trägt enorm zum Image und zur Attraktivität Luxemburgs bei.“

Der Premierminister versprach bereits während seiner letzten Wahlkampagne, dass er die Umwelt priorisieren wolle.

Willkommener Nebeneffekt: Luxemburgs Verkehrsprobleme in den Griff bekommen

Luxemburg ist mit seinen 2600 Quadratkilometern so groß wie das Saarland und zweitkleinster EU-Mitgliedsstaat. 600.000 Menschen leben in dem Großherzogtum. Zusätzlich pendeln täglich um die 200.000 Franzosen, Deutsche und Belgier in das Land, um ihrer dortigen Arbeit nachzugehen. Meistens sind die Luxemburger mit dem Auto unterwegs. Ebenso die Nachbarn. Wohl einer der Gründe, warum Luxemburg unter einem der stockendsten Verkehrsaufkommen der Welt leidet.

Laut einer Studie verbrachten luxemburgische Autofahrer im Jahr 2016 rund 33 Stunden in Verkehrsstaus. Mit dem Gratis-Nahverkehr soll das nun bald ein Ende haben. Auch Pendler sollen von dem Gratis-ÖPNV profitieren. Jedenfalls innerhalb des Landes können sie zukünftig umsonst mit Bussen und Bahnen zur Arbeit zu kommen, statt mit dem Auto. Service und Pünktlichkeit des öffentlichen Nahverkehrs sollen verbessert werden. Dafür wird ein sogenannter „Mobilitätsplan“ erstellt, der bis zum Jahr 2035 reichen soll. Außerdem soll das Parkangebot in Grenznähe für Berufspendler ausgebaut werden.

 

Gratis-Verkehr soll vor allem eine soziale Maßnahme sein

Der luxemburgische Mobilitätsminiser François Bausch twitterte sein Vorhaben bereits im Dezember 2018.

 

Nun steht es fest: Der kostenlose ÖPNV kommt! Dieser soll laut Bausch jedoch vor allem eine soziale Maßnahme sein:

„Es ist das Sahnehäubchen auf einer umfassenden Verkehrsstrategie.“

Bausch gehe nicht davon aus, dass sich durch den kostenlosen Nahverkehr merklich mehr Verkehr vom Auto zu Bussen und Bahnen verlagere. Die Qualität des ÖPNV in Luxemburg müsse erst verbessert werden, damit nennenswert viele Menschen vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen. Die Einführung des Gratis-Verkehrs bilde demnach nur einen Teil des Mobilitätskonzeptes des Landes ab.

Luxemburg nimmt viel Geld in die Hand

Die Fahrkarten in dem benachbarten Kleinstaat sind so günstig, wie in kaum einem anderen EU-Land. Für zwei Euro kann man quasi quer durch das Land fahren, für vier Euro sogar den ganzen Tag lang. Damit schreibt der Staat nicht gerade schwarze Zahlen in der Haushaltskasse, eher im Gegenteil. Ein kostenloses Verkehrssystem macht das natürlich nicht gerade besser. Die Regierung hofft jedoch auf eine langfristige Verbesserung der gesamten Situation und dafür muss nun einmal vorerst investiert werden.

Um überhaupt einen kostenlosen Nahverkehr anbieten zu können, fließen ca. 41 Millionen Euro aus Steuergeldern in das neue System. Bis zum Jahr 2023 will das Land noch einmal weitere 2,2 Milliarden Euro in das Schienennetz investieren. Um auch ländliche Gegenden zu erreichen, werden etwa 400 Millionen Euro für den Kauf von neuen Zügen ausgegeben. Einsparpotenzial hingegen sieht die Regierung bei Steuererhöhungen bzw. den Wegfall von Steuervorteilen für Pendler und beim Fahrkartensystem selbst. Wenn es diese nicht mehr gibt, muss sich auch niemand um die Erstellung, das Management, den Verkauf und die Kontrollen kümmern.

Andere Städte und Länder auf der Welt probieren derzeit ähnliche Modelle

Mit der Idee, den ÖPNV kostenlos anzubieten, ist Luxemburg nicht allein. In Estlands Hauptstadt Tallinn fährt man bereits seit dem Jahr 2013 völlig kostenlos mit Bussen und Bahnen durch die Stadt. Spitzenreiter beim kostenlosen ÖPNV ist Polen: gleich 40 Städte und Gemeinden bieten ihren Einwohnern, teils auch Gästen, das ticketfreie Fahren an. Bisauf einiger Projektphasen in deutschen Städten, den öffentlichen Nahverkehr wenigstens am Wochenende kostenfrei anzubieten, bleibt die Idee, den ÖPNV in Deutschland zu revolutionieren, eine Idee. Die deutsche Bundesregierung hat zwar bereits Vorschläge unterbreitet, diese wurde jedoch nicht mehr als diskutiert und schlussendlich abgeschmettert, insbesondere von den Bürgermeistern der Städte.

Dabei liegen die Vorteile auf der Hand: Wenn Bus und Bahn attraktiver werden, könnte der Verkehr auf den Straßen weniger werden, die Luft würde sich verbessern und Schwarzfahrer würden nicht mehr verfolgt werden müssen. Doch die Gegner des kostenlosen Nahverkehrs befürchten hohe Einnahmenverluste und im Gegensatz dazu zu hohe Kosten für den Netzausbau. Außerdem ist es bisher umstritten, wo hoch der resultierende Nutzen für die Umwelt tatsächlich wäre. So fand die Technische Universität in Dortmund einer Simulations-Studie heraus, dass der kostenlose ÖPNV faktisch wirkungslos wäre. Am Ende steht also die Frage im Raum, ob die Abwägung von Kosten und Nutzen zu Gunsten des Bürgers, der schließlich sehr von einem kostenfreien Nahverkehr profitieren könnte, entschieden werden würde.

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